Bau einer Bodenplatte

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Hier findest du eine DIY Anleitung und alle wichtigen Informationen zum Bau einer Bodenplatte für den Campervan.

Warum überhaupt eine Bodenplatte?

Da ich ein VW T6 Caravelle habe, welcher eigentlich ein Personentransporter mit verkleidetem Innenraum ist, konnte das Bettgestell nicht so einfach und sicher am Fahrzeug befestigt werden.
Zum einen soll das Bettgestell auch im Crashfall auf seiner Position bleiben und zum anderen ist ein Heckauszug geplant, welcher mit seiner Hebelwirkung im ausgefahrenen Zustand auch eine feste Verbindung zum Fahrzeugboden haben muss.

Die Verzurrösen am Boden konnten auch nicht für eine Bettgestellbefestigung genutzt werden, da dieses aufgrund der Dimensionen quasi unvorteilhaft auf den Verzurrösen steht, sodass eine Befestigung äußerst kompliziert wäre. Die „einfachste“ und zudem sicherste Lösung war für mich der Bau einer Bodenplatte, welche bei professionellen Campingvans auch zum Einsatz kommt.


Fahrzeugzustand, komplett verkleideter Innenraum (VW T6 Caravelle):

vorhandener Gummiboden
vorhandener Gummiboden

 


Welche Varianten es gibt

Eine denkbare Variante wäre den vorhandenen Gummiboden rauszuschmeißen und gegen eine Bodenplatte zu tauschen. Aber auch bei dieser Variante müsste unter der Bodenplatte zusätzlich gedämmt werden.

Die zweite Variante wäre, die Bodenplatte auf den vorhandenen Gummiboden zu befestigen. Hier dient die serienmäßige Gummiplatte als hervorragende Dämmung.

Ich habe mich aufgrund des Dämmungsfaktors für die zweite Variante entschieden, aber auch wegen dem geringeren Aufwand der dahinter steckt. Da bei der ersten Variante die komplette Seitenwandverkleidung demontiert werden müsste, um die Bodenplatte einzubauen.

 


Wahl des Materials

Um eine sichere Befestigung des späteren Bettgestells an der Bodenplatte zu ermöglichen, sollte mindestens eine 12 mm starke Bodenplatte zur bestmöglichen Stabilität gewählt werden.

Für den Einsatz im Campingvans empfiehlt sich eine Siebdruckplatte. Diese sind phenolharzbeschichtet und äußerst feuchtigkeitsresistent. Daher Perfekt für den Einsatz geeignet.

Ganze Siebdruckplatten von 1500 x 3000 mm* bekommt man einfach im Baumarkt oder auch im Onlineshop. (eventuelle Online-Bestellung im Markt notwendig). Die Breite von 1500 mm wird auch benötigt.

 

 

Tipps:

  • Umverpackung (Pappe) der Platte für den späteren Schablonenbau mitnehmen
  • Frühzeitig nach der Lieferzeit im Baumarkt sowie des Transports erkundigen

 


Siebdruckplatte in den Maßen 1500 x 3000 mm und der Stärke von 12 mm:

Siebdruckplatte
Siebdruckplatte

 


Bau einer Schablone

Übertragen der Konturen

  • Im ersten Schritt die sechs Verzurrösen und die Blenden für die Sitzbefestigung demontieren. Für die Demontage der Verzurrösen wird eine Vielzahn-Stecknuss* für den Steckschlüssel benötigt.

 

 

  • Danach mit Kreppband* die Konturen des sichtbaren Bodenbelags und die Positionen der Sitzbefestigungen abkleben.

 


Abgeklebte Konturen und Ausschnitte auf dem Gummiboden:

Abgeklebter Gummiboden
Abgeklebter Gummiboden

 

  • Nun die Kontur des sichtbaren Bodenbelags, der Verkleidung entlang, mit einem Stift auf das Kreppband abmalen.

 


Angezeichnete Kontur auf dem Klebeband:

Kontur der Verkleidungsteile übertragen
Kontur der Verkleidungsteile übertragen

 

  • Nun muss der Gummiboden aus dem Fahrzeug ausgebaut werden.
    Dieser liegt einfach lose auf dem Bodenblech und muss nur unter der Seitenwandverkleidung herausgezogen werden.

 


Bodenblech bei ausgebautem Gummiboden:

Bodenblech
Bodenblech ohne Gummiboden

 

  • Den Gummiboden auf eine große Pappe bzw. die Umverpackung der Siebdruckplatte legen.

Tipp:

Falls keine Umverpackung/ große Pappe vorhanden ist, kann diese auch aus größeren Kartons zusammengeklebt werden.


Ausgebauter Gummiboden:

Ausgebauter Gummiboden
Ausgebauter Gummiboden

 

  • Nun die Außenkontur des Gummibodens und die Ausschnitte für die Sitzbefestigungen anzeichnen

 


Angezeichnete  Außenkontur des Gummibodens:

Außenkontur des Gummibodens
Außenkontur des Gummibodens

 

 

Angezeichneter Ausschnitt für die Sitzbefestigung:

genauer Ausschnitt der Sitzbefestigung
genauer Ausschnitt der Sitzbefestigung

 

Nun sollte die Schablone in etwa so aussehen:

abgemalte Kontur des Gummibodens
angezeichnete Kontur des Gummibodens

 

 


Ausschneiden der Schablone

  • Jetzt werden die angezeichneten Ausschnitte, die Kontur und alles was nicht mehr benötigt wird mit einem Cuttermesser ausgeschnitten.

 

Tipp:

Für gerade Linien empfiehlt sich die Nutzung einer geraden Holz- oder Aluleiste als Führung für das Cuttermesser.


Ausgeschnittene Schablone:

Ausgeschnittene Schablone
Ausgeschnittene Schablone

 

  • Als nächstes wird die Schablone mit einer Schere und dem Cuttermesser in die endgültige Form gebracht. Dafür wird sich an der anfangs erstellten Kontur auf dem Kreppband orientiert.


Feintuning der Schablone:

Feintuning der Schablone
Feintuning der Schablone

 

  • Der Gummiboden wird nicht länger benötigt und kann wieder zurück ins Fahrzeug, dieser dient super als Dämmung unter der Bodenplatte.
  • Im Anschluss die angefertigte Schablone auf den Gummiboden im Fahrzeug legen und falls sie noch nicht 100% passt, einfach noch ein bisschen nachbearbeiten.
  • Der Bereich an der Einstiegsleiste/ Schiebetür wird erstmal grob mit einem angeklebten Stück Pappe erweitert und später dann zurechtgeschnitten.
    (Um einen sauberen Übergang zu bekommen)

Tipp:

Da wo es geht, ein bisschen Luft (ca. 2-5 mm) zwischen Verkleidungsteilen und der Schablone lassen.

 

Probeverbau der Schablone im Fahrzeug:

Probeverbau der Schablone
Probeverbau der Schablone

 

Schablone an der linken Fahrzeugseite:

Boden C-Säule links
Boden C-Säule links

 

Schablone an der rechten Fahrzeugseite:

Boden C-Säule rechts
Boden C-Säule rechts

 

 


Anfertigen der Bodenplatte

Schablone übertragen

  • Wenn die Schablone nun super passt, wird diese nun auf der Siebdruckplatte ausgerichtet.
  • Nun mit einem hellen, gut sichtbaren Farbmarker*, die Außenkontur sowie die Ausschnitte für die Sitzbefestigungen anzeichnen.

Tipp:

  • Die Schablone am Besten auf der Siebdruckplatte mittels Klebeband oder durch Beschwerung fixieren, sodass diese nicht verrutschen kann.
  • Es empfiehlt sich ein gelber oder weißer Farbmarker*.

 

 

Auf der Siebdruckplatte übertragene Kontur der Schablone:

gelber Farbmarker
gelber Farbmarker

 

  • Die Eckpunkte der Ausschnitte für die Sitzbefestigung werden mit einem Vorstecher*/ Körner markiert und im Anschluss werden die Eckpunkte mit Hilfe einer Führungsschiene oder Lineals und dem Farbmarker verbunden.

 

 

So wird eine perfekte Rechtwinkligkeit und Parallelität erzielt.


Eckmarkierung der Ausschnitte:

genaue Eckmarkierung der Ausschnitte
genaue Eckmarkierung der Ausschnitte

 

So sieht die komplett übertragene Schablone auf der Siebdruckplatte aus (die 1500 mm Breite der Platte wird hier auch benötigt):


Komplett übertragene Schablone auf der Siebdruckplatte:

komplett übertragene Schablone
komplett übertragene Schablone

 


Wahl des richtigen Sägeblattes

Für einen ordentlichen Schnitt, empfehle ich zwei spezielle Sägeblätter für die Stichsäge zu verwenden. Diese sollten für einen „sauberen Schnitt“ und für Hartholz geeignet sein.

 

 

 

 


Verwendetes Zubehör zum Aussägen der Bodenplatte:

Stichsäge und Sägeblätter
Stichsäge und Sägeblätter

 

 


Ausschnitte und Kontur aussägen

  • Nun mit der Stichsäge die Form der Bodenplatte sowie die Ausschnitte für die Sitzbefestigungen aus der Siebdruckplatte sägen.

Um die Ausschnitte aussägen zu können, einfach mit einem 8 mm Holzbohrer* so nah wie möglich in die inneren Ecken der Ausschnitte bohren.
Im Anschluss die Ausschnitte mit der Stichsäge von Bohrung zu Bohrung aussägen.

 

 


Bohren der Sägelöcher für die Ausschnitte:

Bohren der Sägelöcher
Bohren der Sägelöcher

 


Ausgesägte Bodenplatte:

Fertig ausgesägte Bodenplatte
Fertig ausgesägte Bodenplatte

 

  • Nachdem die Siebdruckplatte zurechtgesägt wurde, muss die Bodenplatte in das Fahrzeug getragen werden um zu Prüfen ob diese auch so passt, so wie sie soll.

Tipp:

Ab jetzt wird öfter eine helfende Person benötigt.

 

Die Bodenplatte sollte nun perfekt in das Fahrzeug passen:

Passgenauigkeitsprüfung der Bodenplatte
Passgenauigkeitsprüfung der Bodenplatte

 

  • Tut sie das nicht, Engstellen markieren, Bodenplatte herausnehmen und nacharbeiten.
  • Für die nächsten Schritte muss die Bodenplatte dann aber wieder ausgebaut werden.
  • Alle Schnittkanten der Siebdruckplatte sind nach dem sägen nicht mehr 100% gegen Feuchtigkeit geschützt.
  • Daher werden die Schnittkanten mit Lack-Resten eingepinselt.


Lackieren der Schnittkanten

Lackieren der Schnittkante
Lackieren der Schnittkante

 


Befestigung der Bodenplatte

Damit die Bodenplatte auch in vollem Umfang belastbar ist, muss diese noch mit dem Fahrzeugboden verbunden werden.

 

Befestigungsprinzip

  • Für die Befestigung der Bodenplatte an der Karosserie des Fahrzeugs, werden die vorhandenen sechs Verschraubpunkte der Zurrösen am Bodenblech genutzt.
  • Der vorhandene Abstandring der Verzurröse wird weiterhin genutzt und mit Karosseriescheiben wird das fehlende Höhenniveau ausgeglichen.
  • Die Bodenplatte liegt dann quasi auf dem Gummiboden und auf den Karosseriescheiben* auf.

Info:

 

 

 


Befestigungsprinzip der Bodenplatte sieht so aus:

Befestigungsprinzip der Bodenplatte
Befestigungsprinzip der Bodenplatte

 


Positionierung der Befestigungspunkte

Um die Löcher für die Befestigung der Bodenplatte an der richtigen Stelle zu bohren, müssen natürlich erstmal die Lochpositionen bestimmt werden.

  • Für die Positionsübertragung der Befestigungspunkte wird je Befestigungspunkt eine M10 Gewindestange* in ca. 5 cm Länge benötigt.
    (Dazu eine Gewindestange dementsprechend kürzen, oder den M10 Schrauben* den Kopf abschneiden)
  • Diese 5 cm langen Gewindestangen werden nun alle auf die Höhe des Gummibodens geschraubt und mittels M10er Muttern* gekontert.

 


Eingedrehte Gewindestange mit Kontermutter:

eingedrehte Gewindestande mit Kontermutter
eingedrehte Gewindestange mit Kontermutter

 

  • Anschließend werden die herausstehenden Enden der Gewindestangen mit einem hellen Farbmarker* markiert.

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Farbliche Markierung der Gewindestangen:

Markierte Gewindestange
Markierte Gewindestange

 

  • Nun die Bodenplatte wieder in das Fahrzeug legen.
  • Die Bodenplatte sollte nun Kontakt mit der Farbe an den Gewindestangen haben und somit die Positionen der Befestigungspunkte markieren.

Tipp:

Zusätzlich kann sich noch auf die Platte gestellt werden, um ein wenig Druck auf die farbliche Markierung auszuüben.

 


Abdruck der Gewindestange auf der Rückseite der Siebdruckplatte, welches die Lochposition abbildet:

Positionsabdruck der Gewindestange
Positionsabdruck der Gewindestange

 

Als nächstes mit einem 12 mm Holzbohrer* die Befestigungslöcher an den markierten Stellen bohren. (12 mm um die Toleranzen auszugleichen)

 

 

Im Anschluss mit einem Kegelsenker* die Löcher ansenken, damit die Senkkopfschrauben nicht oberhalb der Bodenplatte herausgucken.

 

Info:

Für die Befestigung der Bodenplatte werden die Senkkopfschrauben M10x60* verwendet.

 

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Gesenktes Befestigungsloch mit der Befestigungsschraube:

gesenktes Befestigungsloch mit Schraube
gesenktes Befestigungsloch mit Schraube

 

  • Die Bodenplatte kann nun am Fahrzeug verschraubt werden.
  • Diese sollte nun fest am Boden anliegen. Karosseriescheiben nicht vergessen!
  • Jetzt wo die Bodenplatte sich an ihrer endgültigen Position befindet, wird geprüft ob der Abschluss an der Trittstufe/ Schiebetür sauber und gerade ist.
    Falls nicht wird der gewünschte Verlauf angezeichnet und im Anschluss korrigiert.

 

Tipp:

Jetzt empfehle ich erstmal das Bettgestell zu bauen.

Man kann auch direkt mit dem Bodenbelag weitermachen, aber mein Ziel war es, dass man die Verschraubungen später nicht mehr sieht. (Da für die Bettgestell-Befestigung von der Unterseite Einschlagmuttern gesetzt werden müssen und der Bodenbelag die Schrauben am Boden verdeckt, wurde dieser Weg gewählt)

 


Eingebaute Bodenplatte mit sauberem Abschluss an der Einstiegsleiste:

eingebaute Bodenplatte an der Trittstufe
eingebaute Bodenplatte an der Trittstufe

 


Befestigung des Bettgestells

Befestigungsmethode des Bettgestells

Um das Bettgestell sicher an der Bodenplatte zu befestigen, nutze ich hier Senkkopfschrauben der Größe M8x70*, die durch das Aluminiumprofil des Gestells gesteckt und mittels M8 Einschlagmuttern* der Größe M8 sicher verschraubt werden.
(Schraubenlänge passt nur bei 60 mm Länge des Aluprofils!)

Bei dieser Methode wird die M8 Einschlagmutter* von der Unterseite befestigt, was später zwangsläufig dazu führt, dass die Bodenplatte noch mal raus muss.

 

 

 


Befestigungsmethode des Bettgestells an der Bodenplatte:

Befestigungsprinzip der Bettgestellbefestigung
Befestigungsprinzip der Bettgestellbefestigung

 


Setzen der Einschlagmuttern

Jetzt das Bettgestell auf der Bodenplatte ausrichten und die gewünschten Positionen für die Befestigungsschrauben durch das gebohrte Aluprofil anbohren oder markieren.

Im Nachhinein muss die Bodenplatte nochmal aus dem Fahrzeug raus um die Löcher durchzubohren und die Einschlagmuttern in die Bodenplatte zu ziehen.

 

Info:

  • Die Löcher habe ich mit einem 8,3 mm Bohrer* an- und durchgebohrt.

 


Bohren der Einschlagmutter-Löcher:

Anbohren der Befestigungslöcher
Anbohren der Befestigungslöcher

 

Die Einschlagmuttern, an dem sich das Bettgestell verbraubt, lassen sich sehr einfach mit einem Ratschenschlüssel, einer Sechskantschraube und einer darunterliegenden Karosserie-/ Unterlegscheibe in die Siebdruckplatte einziehen.

 


Einziehen der Einschlagmuttern:

Einziehen der Einschlagmutter
Einziehen der Einschlagmutter

 


Aufbringen des Bodenbelags

Ich habe mich entschieden einen PVC Bodenbelag auf die Siebdruckplatte aufzubringen, um den Boden optisch noch mal aufzuwerten. Günstige Restbestände von jeglichen Bodenbelägen findet man zum Beispiel hier.*

Für die Befestigung des Bodenbelags wird eine Universalfixierung* verwendet. Da der Bodenbelag nicht mit der Bodenplatte verklebt werden sollte. Die Fixierung kann für viele Arten von Bodenbelägen verwendet werden.

 

Für das Aufbringen der Fixierung ist eine Schaumstoff-Rolle* empfehlenswert.

 


Fixiermaterial des Bodenbelags:

Fixierung und Spezialrolle
Fixierung und Spezialrolle

 

  • Vor dem Aufbringen der Fixierung werden alle Befestigungslöcher gut abgeklebt, damit keine Fixierung in die Gewinde der Einschlagmuttern laufen kann.
  • Damit die Bodenplatte später eingebaut  und verschraubt werden kann, werden die Flächen an den Verschraubpunkten freigelassen.
  • Fixierung* nach Herstellervorgaben mit der Rolle auftragen.
  • Die freien Flächen werden nach dem Einbau der Bodenplatte mit doppelseitigem Klebeband* beklebt.

 

 

Info:

Diese Reihenfolge ist nur dann entscheidend, wenn wie hier, die Befestigungsschrauben der Bodenplatte später nicht sichtbar sein sollen.

 

Aufbringen der Fixierung:

aufgebrachte Fixierung
aufgebrachte Fixierung

 

 

  • Nun kann der Bodenbelag auf der Bodenplatte langsam ausgerollt und angedrückt werden.
  • Im Anschluss mit einem Cuttermesser nur die Außenkontur der Bodenplatte abschneiden.
  • Die Befestigungslöcher für das Bettgestell können jetzt von unten durchgebohrt werden.

 


Aufgebrachter Bodenbelag:

Fixierter Bodenbelag
Fixierter Bodenbelag

 

 

  • Die fertige Bodenplatte wird nun das letzte mal ins Fahrzeug getragen und richtig am Boden verschraubt.
  • Wie oben erwähnt, werden die von der Fixierung freigelassenen Flächen nach der Montage mit Doppelseitigem Klebeband* beklebt und mit dem Bodenbelag verbunden.
  • Für einen sauberen Abschluss der Sichtkanten, werden Alu-Winkelprofile* in den Maßen 25 x 15 mm auf die passende Länge gesägt und auch mit doppelseitigem Klebeband* angebracht.
    (Heckseite, Schiebetür und hinter den Vordersitzen)

 

 


Eingebaute Bodenplatte mit verklebtem Bodenbelag und Aluminium-Abschlussleisten:

Endgültiger Einbau der Bodenplatte
Endgültiger Einbau der Bodenplatte

 

  • Zu guter Letzt ist etwas Fingerspitzengefühl erforderlich, da die benötigten Öffnungen für die Sitzbefestigungen vorsichtig freigeschnitten werden müssen.
  • Hierbei empfiehlt es sich mit einem Cuttermesser entlang einem Alu-Lineal* zu schneiden um die Ausschnitte für die Sitze sauber ausschneiden zu können.

 

 


Freischneiden der Sitzbefestigungsöffnungen:

freigeschnittene Sitzbefestigungsöffnung
freigeschnittene Sitzbefestigungsöffnung

 



Geschafft! Die DIY Bodenplatte ist nun fertig und der Campingaufbau oder das Bettgestell kann nun final drauf befestigt werden.

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